Weihnachtsgedichte

Die Weihnachtszeit gilt als eine Zeit der Ruhe und Besinnlichkeit. Die Familie verbringt die Adventsabende gemeinsam in der geschmückten Stube und schaut voller Vorfreude den Heiligen Abend entgegen, an dem die Kinder beschert werden und ein leckeres Festessen auf den Tisch kommt. Viele Menschen lieben es, das bedeutende christliche Fest ganz traditionell zu zelebrieren und finden, dass schöne Weihnachtsgedichte am Heiligen Abend auf keinen Fall fehlen dürfen. Schon seit vielen Jahrzehnten werden Gedichte unter dem Weihnachtsbaum vorgetragen, welche die friedvolle und stille Zeit im Jahr perfekt unterstreichen. Gedichte sind meist in Reimen verfasst und erzeugen somit beim Zuhörer für ein gewisses Wohlgefühl. Klassische Gedichte sind eher biblischen Charakters, aber mittlerweile können Weihnachtsverse auch sehr modern, lustig und cool klingen. Mit ihnen möchte man nicht nur die positive Stimmung zur Weihnachtszeit verdeutlichen, sondern auch anderen geliebten Menschen ein paar schöne und ausdrucksstarke Worte übermitteln und so seine Liebe und Verbundenheit zum Ausdruck bringen. Gedichte können auch in Weihnachtskarten, in elektronischen Nachrichten oder in einer persönlichen Ansprache wunderbar herübergebracht werden.

Inhaltsverzeichnis:

Weihnachtsgedichte

Weihnachtsgedichte klingen meist sehr sanft und regen regelrecht zum Schwärmen und Träumen an. Oft beziehen sie sich auf das Jesuskind, welches am Heiligen Abend geboren wurde. Menschen wird mit wohlklingenden Phrasen und Reimen das Wesentliche nahegebracht, nämlich Nächstenliebe und das friedliche Beisammensein der Familie. Die Weihnachtszeit ist die schönste und beliebteste Zeit im Jahr, an denen Menschen meist gut gesonnen und fröhlich sind. Man rückt einander näher und bietet sich untereinander Hilfe an. Weihnachtsgedichte bringen genau dies auf den Punkt und sind daher hervorragend geeignet, um ein paar liebevolle und bedeutungsstarke Worte an die Liebsten zu übermitteln. Dabei muss ein Weihnachtsgedicht nicht biblisch angehaucht sein, sondern kann auch ganz zeitgemäß gestaltet werden. Wichtig ist nur, dass eine klare Botschaft zum Ausdruck gebracht wird und man damit Herzen erwärmt. Natürlich klingen Weihnachtsgedichte besonders schön, wenn man sie selbst zum Besten gibt und seine eigenen Emotionen mit einfließen lässt, aber auch in Weihnachtskarten oder in einer einzigartigen WhatsApp-Nachricht kommen Gedichte dieser Art wunderbar an und machen Freude.

Schneeflocken kitzeln die Nase
und durch den Schnee hoppelt ein Hase.
Der Frost malt Blüten aus Eis
und Schnee fällt ganz leis.
Dieser Winterzauber hält uns gefangen jedes Jahr
und wir freuen uns, denn nun ist die Weihnacht da.
Alle die großen und die kleinen Sorgen
bleiben in diesen Tagen unter Eis und Schnee verborgen.
In uns allen brennt ein Licht,
es wärmt unsere Herzen und verlässt uns nicht.
unbekannter Verfasser

Freut Euch!
Nun freut Euch! Der Heilige Abend ist da!
Es brennen die Kerzen, ein Wunder geschah.

Wir stehn vor der Krippe und schaun auf das Kind,
Kein Laut will uns stören, drauß’ regt sich kein Wind.
unbekannter Verfasser

Zu finden ist im Wörterbuch
„W“ wie „Wärme“ oder „W“ wie „Widerspruch“
„E“ wie „Einheit“ oder auch „E“ wie „Egoist“
unter „I“ man „Isolation“ auch liest
und unter „H“ findet man „Härte“ –
außer man sucht ganz neue Werte,
dann ist es sicher nicht zu spät
für den Eintrag „I“ wie „Integrität“
und findet man unter „H“ dann „Herzlichkeit“ –
dann ist WEIHnachten auch nicht mehr weit!
Wir sollten das nie aus den Augen verlieren –
Es liegt an uns, wie wir WEIHnacht buchstabieren!
unbekannter Verfasser

Ganz leise wollten wir Kinder das Christkind nicht stören,
sein leichter Flügelschlag war uns damals vertraut-
Jetzt können die Kinder das Christkind gar nicht mehr hören –
dafür ist Weihnachten viel zu lärmend und laut!
unbekannter Verfasser

Kinderaugen lachen unter´m Tannebaum,
die Erwartungen sind groß, man glaubt es kaum,
schon wieder ist ein Jahr vergangen,
wunderschöne Zapfen an den Tannen hangen.
Sie zeigen den Weg zur weihnachtlichen Pracht,
die hereinbricht, sobald beginnt die herrliche Nacht.
unbekannter Verfasser

Ich wünsch euch zu den Weihnachtstagen
Besinnlichkeit und Wohlbehagen
und möge auch das Neue Jahr
erfolgreich sein, wie’s alte war!
unbekannter Verfasser

Christkind kam in den Winterwald,
der Schnee war weiß, der Schnee war kalt.
Doch als das heil’ge Kind erschien,
fing’s an, im Winterwald zu blühn.

Christkindlein trat zum Apfelbaum,
erweckt ihn aus dem Wintertraum.
“Schenk Äpfel süß, schenk Äpfel zart,
schenk Äpfel mir von aller Art!”

Der Apfelbaum, er rüttelt sich,
der Apfelbaum, er schüttelt sich.
Da regnet’s Äpfel ringsumher;
Christkindlein’s Taschen wurden schwer.

Die süßen Früchte alle nahm’s,
und so zu den Menschen kam’s.
Nun, holde Mäulchen, kommt, verzehrt,
was euch Christkindlein hat beschert!
Ernst von Wildenbruch

Vom Himmel in die tiefsten Klüfte
ein milder Stern herniederlacht;
vom Tannenwalde steigen Düfte
und hauchen durch die Winterlüfte,
und kerzenhelle wird die Nacht.
Theodor Storm

Das Christkind ist verwundert und verwirrt,
sieht es, was auf Erden jetzt passiert:
„Was ist jetzt mit den Menschen los
Was soll all der Stress und die Hektik bloß?
Bis jetzt hab doch ich in der Heiligen Nacht
immer noch alle Geschenke gebracht!
Nie war ich gestresst oder mit den Nerven darnieder –
und geklappt hat es trotzdem – alle Jahre wieder!“
unbekannter Verfasser

Schenke groß oder klein,
aber immer gediegen.
Wenn die Bedachten die Gabe wiegen,
sei dein Gewissen rein.

Schenke herzlich und frei.
Schenke dabei,
was in dir wohnt
an Meinung, Geschmack und Humor,
so dass die eigene Freude zuvor
dich reichlich belohnt.

Schenke mit Geist ohne List.
Sei eingedenk,
dass dein Geschenk –
Du selber bist.
Joachim Ringelnatz

Süßer, wonniglicher Duft:
Weihnachten liegt in der Luft!
Bratapfel und Mandelkern,
Tannennadel und Weihnachtsstern,
Lebkuchen und Kerzenschein:
Heute soll es festlich sein.
Während draußen weiße Pracht
vor den Fenstern uns entgegenlacht,
sitzen wir im warmen Raum
unterm duftenden Tannenbaum.
Besteckt ist er mit goldenen Kerzen,
ihr Licht erwärmt heute alle Herzen,
und es strömt süßer, wonniglicher Duft:
Weihnachten liegt in der Luft!
unbekannter Verfasser

Welchen Zauber hat dies Fest,
das uns Schmerz vergessen lässt?
Wo wir froh und milde sind
und im Herzen wie ein Kind?
Wo wir an das Gute glauben
und uns selbst der Angst berauben…
Oh, Du weihnachtlicher Segen!
Kannst uns Menschen sehr bewegen!
unbekannter Verfasser

Zu Weihnachten sollen Liebe und Stille kommen,
haben wir uns heuer ganz fest vorgenommen –
ein friedliches Fest soll es diesmal sein,
erst kaufen wir rasch noch alles ein,
putzen und backen, bis die Weihnachtsfeiern beginnen,
ich hab‘ es vergessen – worauf wollten wir uns besinnen?
unbekannter Verfasser

Der Kerzen Lichter scheinen in Dein Herz,
lassen vergessen Sorgen und Schmerz.
Um unsere Seelen windet sich ein unsichtbares Band
Zart nimmt Dich ein Kindchen bei der Hand.
unbekannter Verfasser

Weihnachtsgedichte kurz

Viele altbekannte Weihnachtsgedichte haben mehrere Strophen, erzählen fast schon eine ganze Geschichte rund um das Heilige Fest. Für einige Menschen ist das Vortragen solcher Gedichte vielleicht das große Highlight der Vorweihnachtszeit, aber oft gehen längere Weihnachtsgrüße im Weihnachtstrubel unter und erreichen den Empfänger nur bedingt. Vor allem wenn gleich mehrere Familienmitglieder ein wundervolles Gedicht zum Besten geben wollen und die Kinder bereits aufgeregt neben dem geschmückten Weihnachtsbaum auf ihren Einsatz warten. Von daher kommen kurze Weihnachtsgedichte hier oft besser an, denn sie bringen Wesentliches schnell auf den Punkt, gehen zu Herzen und haben einen unheimlichen Ausdruckscharakter. Warum also nicht lieber Weihnachtsgedichte kurz und bündig gestalten, diese eventuell noch mit eigenen Worten individualisieren, und den Liebsten so eine große Freude bereiten. Kurze Gedichte zu Weihnachten wirken auch viel besser in einer Weihnachtskarte oder können zur Aufwertung eines schönen Geschenkes verwendet werden. Auch auf Facebook oder Twitter kommen kurze Weihnachtsverse wohl besser an, als ein langer Text, den man schnell mal überfliegt. An folgend zeigen wir Ihnen, wie Weihnachtsgedichte kurz und knapp perfekt zur Geltung kommen.

Ein Kind – von einem Schiefertafel-Schwämmchen
Umhüpft – rennt froh durch mein Gemüt.

Bald ist es Weihnacht! – Wenn der Christbaum blüht,
Dann blüht er Flämmchen.
Und Flämmchen heizen. Und die Wärme stimmt
Uns mild. – Es werden Lieder, Düfte fächeln. –
Wer nicht mehr Flämmchen hat, wem nur noch Fünkchen glimmt,
Wird dann doch gütig lächeln.

Wenn wir im Traume eines ewigen Traumes
Alle unfeindlich sind – einmal im Jahr! –
Uns alle Kinder fühlen eines Baumes.

Wie es sein soll, wie’s allen einmal war.
Joachim Ringelnatz

Leise fällt vom Himmel der Schnee,
man sitzt bei Kerzen, Keksen und Tee.
Ja, dann ist es wieder so weit,
dann ist wieder Weihnachtszeit.
Ruhe kommt in jeden Raum,
es wird geschmückt der Baum,
der Weihnachtsmann spannt die Rentiere ein
und kommt mit Geschenken in jedes Heim.
unbekannter Verfasser

Es duftet herrlich nach Plätzchen,
am Ofen liegt das kleine Kätzchen.
Draußen fallen vom Himmel die Flocken
und Kinderherzen frohlocken.
Weihnachtsduft erfüllt das Haus
und niemand will in die Kälte raus.
Es ist so friedlich und still,
so wie der Weihnachtsmann es will.
unbekannter Verfasser

In Weihnachtszeiten reis’ ich gern
Und bin dem Kinderjubel fern
Und geh’ in Wald und Schnee allein.
Und manchmal, doch nicht jedes Jahr,
Trifft meine gute Stunde ein,
Daß ich von allem, was da war,
Auf einen Augenblick gesunde
Und irgendwo im Wald für eine Stunde
Der Kindheit Duft erfühle tief im Sinn
Und wieder Knabe bin…
Hermann Hesse

Weiße Flocken tanzen vor dem Fenster zur Erde
und versprechen, dass es Winter werde.
Nun versinken wir wieder im pulvrigen Schnee
und ein Spiegel aus Eis, er überzieht dort den See.
Die Tage sind kurz und man ist gern Zuhaus.
Kinder in Pudelmützen tigern ums Haus.
Der Schnee nimmt sie alle gefangen
und ist die Kindheit gegangen,
dann wir die weiße Pracht uns schnell zur Last,
wenn mir mit Schaufel und Schippe hantieren
Doch keiner sollte dieses wunderbare Gefühl je verlieren.
Der erste Schnee ist nun gefallen,
Segen und Glück bringt er allen.
unbekannter Verfasser

Kinderaugen strahlen fröhlich,
es dunkelt draußen ganz allmählich,
Tannennadeln, Kerzenduft –
Weihnachten liegt in der Luft!
Herzen pochen aufgeregt,
Stuben werden ausgefegt,
alles klingt nach Ankunft heute
und frohen Herzens warten Leute,
warten auf die Zeit der Stille,
im Herzen tief, da wohnt der Wille
zu Frieden, zu Liebe und zu Glück.
In dieser Nacht öffnet sich ein Stück
vom Himmel auch für Erdenwesen,
denn diese Nacht ist es gewesen,
in der der Heiland ward geboren.
Ein Kindlein wurde auserkoren,
die Rettung für die Welt zu bringen,
von der die Englein heut noch singen.
In einer dunklen Winternacht,
ward es auf die Welt gebracht
im dunklen Stall auf altem Stroh
und alle Herzen wurden froh.
Seht ihr oben die Sterne glänzen?
So leuchten die Kerzen auf den Kränzen,
vier Lichter in der dunklen Nacht
verkünden alle Weihnachtspracht.
unbekannter Verfasser

Weihnachten – das wär’ für Besinnung die Zeit,
doch gewinnt unsere Zeit an Geschwindigkeit
und während wir feiern, sehr fröhlich, laut und munter
geht die Zeit für Besinnung in der Weihnachtszeit unter!
unbekannter Verfasser

Weihnachten wird es für die Welt!
Mir aber – ist mein Lenz bestellt,
Mir ging in solcher Jahresnacht
Einst leuchtend auf der Liebe Pracht!
Und an der Kindheit Weihnachtsbaum
Stand Englein gleich der erste Traum!
Und aus dem eiskrystall’nen Schooß
Rang sich die erste Blüte los –
Seitdem schau’ ich nun jedes Jahr
Nicht was noch ist – nur was einst war!
Adele Schopenhauer

Durch den Flockenfall
klingt süßer Glockenschall.
Ist in der Winternacht
ein süßer Mund erwacht.

Herz, was zitterst du
den süßen Glocken zu?
Was rührt den tiefen Grund
dir auf der süße Mund?

Was verloren war,
du meintest, immerdar,
das kehrt nun all zurück,
ein selig Kinderglück.

O du Nacht des Herrn
mit deinem Liebesstern,
aus deinem reinen Schoß
ringt sich ein Wunder los.
Gustav Falke

Sie gilt als die stillste Zeit,
Advent, wenn Weihnachten ist nicht mehr weit.
Nach und nach die Kerzen leuchten hell,
bis der Baum erstrahlt licht und grell.
Alle stehen unter dem Weihnachtsbaum
und fühlen sich wie in einem Traum.
Stille Nacht erfüllt die Herzen
und erlöst von Kummer und Schmerzen.
unbekannter Verfasser

Ruhe und Besinnlichkeit –
Das wünschen wir zur Weihnachtszeit,
doch wie so oft es schon passiert,
wird dieser Wunsch dann ignoriert!
Bricht die Weihnachtszeit dann an
bringt uns jedes Jahr der Weihnachtsmann
statt Stille, Einkehr und Beschaulichkeit
einen Berg von Geschenken zur Sicherheit,
denn bemüht er sich auch mit aller Kraft,
das mit Ruhe und Frieden er einfach nicht schafft!
Weil wir nämlich ganz vergessen, daran zu denken –
manches können wir uns selber nur schenken!
unbekannter Verfasser

Wie werden wir fröhlich sein!
Alle Leute der Welt, ob groß, ob klein,
seid glücklich und dankt für den Weihnachtstag,
der soviel Freude und Frieden uns bringen mag.
unbekannter Verfasser

Lustige Weihnachtsgedichte

Die Weihnachtszeit ist auf der einen Seite eine Zeit der Stille, in der viele Menschen in aller Ruhe nachdenken und über das Leben reflektieren können, auf der anderen genießt man die Zusammenkunft aller Familienmitglieder, die große Aufregung der Kinder und das hektische Treiben beim Weihnachtsshoppen. Eines ist klar: Die schönste Zeit des Jahres ist auch gleichzeitig die spannendste und fröhlichste Zeit! Man hat eine Menge Spaß und möchte seine Freude und Aufregung gerne mit allen lieben Menschen teilen. Also verfasst man lustige Weihnachtsgedichte, die man entweder im großen Stile vorträgt und so für genügend Humor in der besinnlichen Stube sorgt oder die als Input einer tollen Weihnachtskarte, SMS oder E-Mail verwendet werden können. Etwas weiter unten finden Sie ein paar sehr amüsante und lustige Weihnachtsgedichte, an denen Sie sich wunderbar orientieren können. Zaubern Sie zur Weihnachtszeit ein noch größeres Lächeln auf die Gesichter von Freunden und Verwandten und leben Sie ganz nach dem Motto: „Lasst uns froh und munter sein!“ An folgend können Sie sich ein Bild davon machen, wie Weihnachtsgedichte lustig und witzig perfekt zur Geltung kommen.

Den Rentierschlitten gibt‘s nicht mehr,
seit man bestellt im Internet!
Die Lieferung zu langsam, die Ladung zu schwer –
Der Weihnachtsmann fliegt heute Jumbo-Jet!
unbekannter Verfasser

Es klingelt das Glöckchen,
es klingeln die Kassen.
Woher kommt das Geld?
Es ist nicht zu fassen.
Das ganze Jahr über,
da wird geklagt
und an Weihnachten wie im
Schlaraffenland getagt.
unbekannter Verfasser

Gestern Nacht, ein lauter Knall,
sodass ich aus dem Bett fast fall’,
leise schleiche ich mich an,
bewusstlos vor mir – der Weihnachtsmann.
Er fiel wohl über Spielzeug,
vom letzten Weihnachtsfest,
und unsere Katze Mikesch,
gab ihm dann den Rest.
unbekannter Verfasser

Der Rudolph schaut durchs Schlüsselloch,
das Christkind duscht ja immer noch.
Der Heilige Geist kommt ohne Hosen
drunken mit dazu gestoßen.
Und er läutet Rudolphs Glocken,
dieser sabbert in die Socken.
Doch plötzlich da, das Christkind hörets,
kommt nackend raus mit viel Pompörets.
Es packt den Rudolph an der Gorschel
und zerrt wie wild an seinem Schnorchel.
Der Heilige Geist oh ei da dautz,
rennt wie von Sinnen weit hinaus
und verkündet aus dem Herzen,
von des Rudolphs starken Schmerzen.
unbekannter Verfasser

Rennen, rennen, immer rennen,
das ist unser Weihnachtsfest,
wie wir’s anders gar nicht kennen
weil’s uns nicht aus den Fängen lässt.
Das ganze Land im Weihnachtsfieber,
der Kaufrausch als Epidemie,
nichts wäre uns zum Feste lieber
als des Einkaufs Euphorie.
Und wir kaufen die Krawatten,
die dann niemals einer trägt,
kaufen ein bis zum Ermatten,
bis die Zeit zum Umtausch schlägt.
unbekannter Verfasser

Vor’m Fenster drauß‘ macht es hoho,
da werden Kinderherzen froh.
Wenn’s Christkind an der Türe bimmelt,
im Zimmer es bald von Päckchen wimmelt.
unbekannter Verfasser

Es klingelt das Glöckchen,
es klingeln die Kassen.
Woher kommt das Geld?
Es ist nicht zu fassen.
Das ganze Jahr über,
da wird geklagt
und an Weihnachten wie im
Schlaraffenland getagt.
unbekannter Verfasser

Leise rieselt der Schnee,
auf einen gefrorenen See
in einem Wald.
Doch bald
kommt ein Reh,
zum See.
unbekannter Verfasser

Mach es wie der Weihnachtsbär –
der nimmt das Leben nicht so schwer.
Lässt keine Sorgen durch sein Fell,
er liebt die Welt ganz warm und hell.
Und sollte sie mal dunkel sein,
genießt er sie bei Kerzenschein!
unbekannter Verfasser

Der Baum verbrannt, Geschenk vergessen,
die Gans ist auch schon aufgefressen
und auf dem Tisch nur blöde Gaben,
na dann ‘nen schönen Heiligabend!
unbekannter Verfasser

Jetzt droht wieder die Weihnachtszeit
und die größeren Hosen liegen bereit,
denn jetzt heißt es wieder essen, essen
und Diätpläne schleunigst zu vergessen.
Es drohen die Kekse, die Torten und Kuchen,
nicht nur zuhause, auch bei Besuchen,
ist die Weihnacht vorbei, dann liegt man matt
auf der Couch, ist fürs Erste unendlich satt.
unbekannter Verfasser

Kennt Ihr Rudolph, das Rentier schon?
Mit seiner roten Nase saust er allen davon.
Er hilft dem Weihnachtsmann bei Nebel, Schnee und Regen,
damit er auch kann finden jeden.
Selbst Dich spürt er mit seiner Nase auf,
kannst Dich wirklich verlassen darauf!
unbekannter Verfasser

Freunde, es ist wunderbar,
die Weihnachtszeit ist greifbar nah.
Ihr wisst alle, was das heißt,
Stress, der uns vom Hocker reißt.
Kreischende Kinder, entnervte Frauen,
Preise, die vom Stuhl uns hauen,
doch am Ende ein strahlendes Lachen
und Tage, die uns glücklich machen.
unbekannter Verfasser

Advent, Advent, dein Handy brennt.
Erst die Antenne, dann die Tasten
und zum Schluss der ganze Kasten.
Ist dann auch der Akku breit,
weißt du, es ist Weihnachtszeit!
unbekannter Verfasser

Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum,
die Weihnacht naht, man glaubt es kaum,
vor kurzem war der Himmel klar,
weil es da noch Sommer war,
ganz plötzlich ist es kalt geworden,
nun blasen die Winde, vom hohen Norden,
erst färbten sich Blätter, dann fiel das Laub,
jetzt fällt der Schnee wie weißer Staub.
Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum,
warme Weihnacht bleibt ein Traum.
unbekannter Verfasser

Die gleiche Frage Jahr um Jahr:
Das Christkind oder Santa Claus?
Für uns ist das schon lange klar –
das Match geht für das Christkind aus!
Ob das blondlockige Kind mit Heiligenschein,
das erfüllt uns jeden Weihnachtswunsch
oder der Alte mit Rauschbart und roter Stola?
Egal, wichtig ist uns die Tradition dabei allein –
traditionell trinkt das Christkind nämlich Punsch
– und der Weihnachtsmann, der trinkt nur Cola!
unbekannter Verfasser

Gestresst kommst Du vom Job nach Haus’,
überall sieht’s festlich aus,
geschmückte Gärten, beleuchtete Scheiben,
Kinder, die in den Wahnsinn treiben.
“Denk an den Braten, Geschenke und Wein,
und packe die Präsente dann bitte ein!”,
ja, so ist es jedes Jahr,
weihnachtlich und wunderbar.
unbekannter Verfasser

Früher die Familie sang,
vorm Weihnachtsbaum,
zu Glockenklang,
heut’ hilft das Internet uns aus,
sonst wäre es sehr still im Haus.
unbekannter Verfasser

Ob Kälte, ob Armut, ob Hunger im Lande –
Hauptsache, der Weihnachtsmann macht uns keine Schande!
Hauptsache, die Geschenke fallen auf uns hernieder –
um die Welt kümmern wir im neuen Jahr uns dann wieder!
unbekannter Verfasser

Draußen ruht ganz still der See,
hektisches Treiben, wohin ich auch seh’.
Geschäfte voll, Regale leer,
schaut es Euch an,
es weihnachtet sehr.
unbekannter Verfasser

Besinnliche Stunden unterm leuchtenden Baum,
für viele Leute ist das der Traum.
Bei vielen reicht’s nur noch für’n Bier,
denn sie leben leider von Hartz 4.
unbekannter Verfasser

„Jingle Bells“ und „Alle Jahre wieder“,
an Weihnachten singt Ihr frohe Lieder.
Auch wer sich nicht zu singen traut,
wird beim Anblick der Geschenke laut.
Denn es wird auch beschenkt an diesem Tag,
wer „Oh Tannenbaum“ nicht singen mag.
unbekannter Verfasser

When the snow falls wunderbar
and the children happy are,
when the Glatteis on the street
and we all a Glühwein need,
then you know, es ist soweit:
She is here, the Weihnachtszeit.
unbekannter Verfasser

Ein Phänomen ist jedes Jahr,
die Höflichkeit der Kinderschar.
Wo sonst die Türen heftig knallen
und Lieder aus den Boxen schallen,
findet man nun Freundlichkeit,
zu jedem Handgriff sofort bereit.
An der Erziehung liegt es kaum,
meist sind es die Geschenke
unter dem Weihnachtsbaum.
unbekannter Verfasser

Das laute Lachen wurde uns genommen,
denn die Zeit der Besinnung ist gekommen –
Lachen können wieder wir im nächsten Jahr –
Im Fasching dann, im Februar!
Doch die Weihnachtszeit ist nicht so traurig, wie man glaubt –
Ein besinnliches Lächeln voll Frieden – das ist erlaubt!
unbekannter Verfasser

Rudolph hat ‘ne rote Nase,
ihm drückt der Glühwein auf die Blase,
bedröhnt fliegt er von Haus zu Haus
und richtet meine Grüße aus.
unbekannter Verfasser

Champagnerkorken knallen,
Schneeflocken vom Himmel fallen.
Heute in der Weihnachtsnacht
werden viele Flaschen aufgemacht.
Denn zum heit’ren Weihnachtsfeste
kommen viele durstige Gäste.
Wir trinken und sind frohgemut,
weil der Weihnachtstrank uns sehr gut tut.
Es steckt, das wissen wir zumeist,
auch in der Flasch‘ der Weihnachtsgeist.
unbekannter Verfasser

Mama, schenk’ mir ein Handy,
so eins wie das von Sandy,
mit den neuesten Finessen,
das hier kannst Du vergessen.
Meins ist ja schon zu alt,
es sind drei Monate bald.
unbekannter Verfasser

In dulci jubilo
Wir singen und sind froh,
denn ist vorbei der Weihnachtsstress dann,
wieder Ruhe und Friede einkehren kann!
unbekannter Verfasser

Silberglöckchen, Kerzenschein,
lasst den Weihnachtsmann herein!
Er hat in der Heil’gen Nacht
Groß und Klein was mitgebracht!
Spielzeug, Socken und Konfekt,
alles, was Euch sehr gut schmeckt.
Drum feiert unterm Weihnachtsbaum,
der Mann mit Bart dort ist kein Traum.
unbekannter Verfasser

Sieh nur, die vierte Kerze brennt –
Wer da wohl durch den Winterwald rennt?
Das Christkind, so verzweifelt, kaum zu ermessen –
es hat heuer ganz auf Weihnachten vergessen!
Entsetzt hört man es weinen und klagen
um Hilfe will es sogar den Weihnachtsmann fragen –
doch das ist und bleibt bloß ein frommer Wunsch –
der schläft noch, ganz selig von Glühwein und Punsch!
Gott sein Dank gibt’s den Handel – mit Versand frei Haus –
sonst fiele Weihnachten wohl dieses Jahr aus!
unbekannter Verfasser

Weihnachtsverse

Ein Weihnachtsgedicht besteht meist aus mehreren Versen, die aufeinander aufbauen und dem Ganzen einen gewissen Tiefsinn verleihen. Dabei werden vor allem zur Weihnachtszeit vermehrt Gedichte verfasst und vorgetragen. So gehört es für die Kinder einfach dazu, dem Weihnachtsmann ein auswendig gelerntes Gedicht zu präsentieren, um anschließend mit Geschenken aus dem großen Sack belohnt zu werden. Auch Erwachsene lieben die besinnliche Atmosphäre in der Weihnachtszeit. Tiefgreifende und ausdrucksstarke Verse zu Weihnachten tragen unheimlich viel zu einem perfekten Weihnachtsidyll bei und werden daher in der schönsten Zeit des Jahres gerne zum Besten gegeben. Weihnachtsverse eignen sich nicht nur fürs mündliche Aufsagen unter dem Weihnachtsbaum, sondern sind auch ein eindrucksvolles Geschenk an die Liebsten. So kann man ein stilvolles Gedicht zu Weihnachten wunderbar in eine Karte einfügen und so einen besonders außergewöhnlichen und einprägsamen Weihnachtsgruß hinterlassen. Auch als Geschenk an sich sind beeindruckende Weihnachtsverse gut geeignet, denn oft sagen Worte mehr als ein teures Geschenk, welches nach einiger Zeit „verbraucht“ ist.

Es war einmal ein Tännelein
mit braunen Kuchenherzelein
und Glitzergold und Äpflein fein
und vielen bunten Kerzlein:
Das war am Weihnachtsfest so grün,
als fing es eben an zu blühn.

Doch nach nicht gar zu langer Zeit,
da stands im Garten unten,
und seine ganze Herrlichkeit
war, ach, dahingeschwunden.
Die grünen Nadeln warn verdorrt,
die Herzlein und die Kerzlein fort.

Bis eines Tags der Gärtner kam,
den fror zu Haus im Dunkeln,
und es in seinen Ofen nahm –
hei! tats da sprühn und funkeln!
Und flammte jubelnd himmelwärts
in hundert Flämmlein an Gottes Herz.
Christian Morgenstern

Das einst ein Kind auf Erden war,
Christkindlein kommt noch jedes Jahr.

Kommet vom hohen Sternenzelt,
freut und beglücket alle Welt!

Mit Kindern feiert’s froh den Tag,
wo Christkind in der Krippe lag;

Den Christbaum zündet’s überall,
weckt Orgelklang und Glockenschall.

Christkindlein kommt zu arm und reich,
die Guten sind ihm alle gleich.

Danket ihm denn und grüßt es fein,
auch euch beglückte Christkindlein!
Peter Cornelius

Es gibt so wunderweiße Nächte,
Drin alle Dinge Silber sind.
Da schimmert mancher Stern so lind,
Als ob er fromme Hirten brächte
Zu einem neuen Jesuskind.

Weit wie mit dichtem Diamantenstaube
Bestreut erscheinen Flur und Flut,
Und in die Herzen, traumgemut,
Steigt ein kapellenloser Glaube,
Der leise seine Wunder tut.
Rainer Maria Rilke

Die Kinder träumen vom Christkind und Weihnachtsmann,
wer wohl die Geschenke bringen kann?
Egal, wer die Geschenke bringt,
freuen tut sich jedes Kind.
Der Baum ist geschmückt, es leuchten die Kerzen
und erwärmt werden der Menschen Herzen.
Weihnachten ist und jeder sich freut,
über die Geburt Jesu heut.
unbekannter Verfasser

O Tannenbaum, o Tannenbaum,
wie treu sind deine Blätter!
Du grünst nicht nur zur Sommerzeit,
nein, auch im Winter, wenn es schneit.
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
wie treu sind deine Blätter!

O Tannenbaum, o Tannenbaum,
du kannst mir sehr gefallen.
Wie oft hat nicht zur Weihnachtszeit
ein Baum von Dir mich hoch erfreut!
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
du kannst mir sehr gefallen!

O Tannenbaum, o Tannenbaum,
dein Kleid will mic was lehren:
Die Hoffnung und Beständigkeit
gibt Trost und Kraft zu jeder Zeit.
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
dein Kleid will mich was lehren.
Ernst Anschütz

Ich wünsche mir in diesem Jahr
mal Weihnacht´ wie es früher war.
Kein Hetzen zur Bescherung hin,
kein Schenken ohne Herz und Sinn.
Ich wünsch’ mir eine stille Nacht.
frostklirrend und mit weißer Pracht.
Ich wünsche mir ein kleines Stück
von warmer Menschlichkeit zurück.
Ich wünsche mir in diesem Jahr
´ne Weihnacht, wie als Kind sie war.
Es war einmal, schon lang ist’s her,
da war so wenig – so viel mehr.
unbekannter Verfasser

Wir wollen uns schenken mehr Liebe und Zeit –
jetzt, da Weihnachten ist nicht mehr weit. .
Die Idee scheint wunderbar . . . .
doch wie ist es das ganze Jahr?
Was wir da zur Weihnachtszeit verschenken wollten,
an jedem Tag wir geben sollten!
unbekannter Verfasser

Unser Wald im weißen Kleid,
in den Seelen Dankbarkeit.
Glockenklang ertönt von fern
Ich hab’ diese Zeit so gern!
Hoffnung macht das Herz sehr groß,
Kinder ruh’n in Mutters Schoss.
Angst und Sorgen eingestellt,
Weihnachtsduft liegt in der Welt…
Frieden herrscht in dieser Nacht,
die uns Jesus Christ gebracht…
unbekannter Verfasser

Lichterketten strahlen im Dunklen,
und viele Kerzen leuchten mit Charme,
glänzend der Kinder Augen funkeln –
so wird’s im Herzen hell und warm!
unbekannter Verfasser

Kerzenschein und Christlaterne
leuchten hell die Weihnacht’ ein.
Glocken läuten nah und ferne,
Friede soll auf Erden sein.
unbekannter Verfasser

Geschenke in Hülle und Fülle da stehn,
willst du nicht endlich nach ihnen sehn?
Für wen sind sie wohl alle gedacht
in dieser so heiligen, schönen Nacht?
Die Kinder, sie freuen sich tagelang schon,
ein Halten ist zwecklos, sie rennen davon,
kaum dass sie hören das weihnachtliche Geläut´
Weihnachten ist heute! Ihr lieben Leut`.
unbekannter Verfasser

Langsam stapft Papa durch den Wald,
es schneit und es ist kalt.
Er sucht den Baum fürs Weihnachtsfest,
den er dann mit Kerzen erstrahlen lässt.
Die Kinder sind alle plötzlich ruhig und still,
weil das Christkind es so will.
Es legt die Geschenke rund um den Baum,
erst dann ertönt die Glocke im heiligen Raum.
unbekannter Verfasser

Weihnachten ist leise, Weihnachten ist still
Weihnachten ist friedlich, wenn man es will!
So bringt Weihnachten Freude, so macht Weihnachten froh –
Die „stille Nacht“ ist keine lärmende Show!
unbekannter Verfasser

Weihnachtsgedicht

Schon Wochen vor dem Heiligen Abend sind viele Kinder voller Freude damit beschäftigt, sich nach passenden Weihnachtsgedichten umzuschauen und ambitionierte Kartenschreiber überlegen, wie sie gekonnt ihre lieben Weihnachtsgrüße an Freunde, Verwandte und Kollegen verfassen. Schließlich möchte man nicht jedes Jahr mit einem „Frohe Weihnachten!“ daherkommen oder wieder einmal ein traditionelles Gedicht aus Uromas Zeiten präsentieren, sondern mit einzigartigen und originellen Versen überraschen. Ein Weihnachtsgedicht sollte einfach passen und die schöne Atmosphäre und Liebe in dieser Zeit unterstreichen. Dabei spielt es keine Rolle, wie lang oder kurz, wie biblisch oder zeitgemäß, wie innig oder humorvoll das Gedicht zu Weihnachten ist. Vielmehr sollte ein Weihnachtsgedicht wirklich von Herzen verfasst werden und gezielt auf den Empfänger eingehen. Was wäre Weihnachten ohne ein schönes Gedicht, welches die friedvolle Stimmung noch weiter anhebt und nicht nur die Stube, sondern auch Herzen erwärmt? Nehmen Sie sich ruhig etwas Zeit und verfassen Sie ein außergewöhnliches Weihnachtsgedicht für die Liebsten. Weiter unten können Sie sich ein wenig Anregung holen.

Markt und Straßen stehn verlassen,
still erleuchtet jedes Haus,
sinnend geh ich durch die Gassen,
alles sieht so friedlich aus.

An den Fenstern haben Frauen
buntes Spielzeug fromm geschmückt,
tausend Kindlein stehn und schauen,
sind so wunderlich beglückt.

Und ich wandre aus den Mauern
bis hinaus ins freie Feld,
hehres Glänzen, heil´ges Schauern!
Wie so weit und still die Welt!

Sterne hoch die Kreise schlingen,
aus des Schnees Einsamkeit
steigt´s wie wunderbares Singen –
o du gnadenreiche Zeit!
Joseph von Eichendorff

Noch ist Herbst nicht ganz entflohn,
Aber als Knecht Ruprecht schon
Kommt der Winter hergeschritten,
Und alsbald aus Schnees Mitten
Klingt des Schlittenglöckleins Ton.

Und was jüngst noch, fern und nah,
Bunt auf uns herniedersah,
Weiß sind Türme, Dächer, Zweige,
Und das Jahr geht auf die Neige,
Und das schönste Fest ist da.

Tag du der Geburt des Herrn,
Heute bist du uns noch fern,
Aber Tannen, Engel, Fahnen
Lassen uns den Tag schon ahnen,
Und wir sehen schon den Stern.
Theodor Fontane

Weihnacht – Nächte heller Kerzen
und der Kinderseligkeit!
Und so wünsche ich vom ganzen Herzen
eine strahlend schöne, besinnliche Zeit!
unbekannter Verfasser

Licht ins Dunkel bringt Lucia,
ihr Kranz leuchtet so wunderbar!
Viele Lichter und Kerzen
lassen die rare Sonne verschmerzen.
Strohpuppen und Gebäck als Baumschmuck,
Fisch und Sülze werden verspeist – ruck zuck.
unbekannter Verfasser

Schau nur, der Schnee fällt ganz sacht und weiße Flocken,
laden Dich ein vor die Tür, wer will da noch in der Stube hocken.
Eine Schneeballschlacht ist nicht nur für Kinder der Hit
und alle laufen los und machen ganz begeistert mit.
Wenn Schneeflocken tanzen, dann bekommt man rote Nasen
und ein weißes Kleid, es bedeckt den grünen Rasen.
Alles sieht wie verzaubert und ganz festlich aus.
Winterzeit ist da, komm mit hinaus!
unbekannter Verfasser

Christkind, komm in unser Haus.
Pack die großen Taschen aus.
Stell den Schimmel untern Tisch,
dass er Heu und Hafer frisst.
Heu und Hafer frisst er nicht,
Zuckerbrezeln kriegt er nicht!
Volksgut

Die Weihe der Nacht
Noch einmal ein Weihnachtsfest,
immer kleiner wird der Rest,

aber nehm’ ich so die Summe,
alles Grade, alles Krumme,

alles Falsche, alles Rechte,
alles Gute, alles Schlechte –

rechnet sich aus all dem Braus
doch ein richtiges Leben raus.

Und dies können ist das Beste
wohl bei diesem Weihnachtsfeste.
Theodor Fontane

Strahlend wie ein schöner Traum,
steht vor uns der Weihnachtsbaum.
Seht nur, wie sich goldenes Licht
auf den zarten Kugeln bricht.
“Frohe Weihnacht” klingt es leise
und ein Stern geht auf die Reise.
Leuchtet hell vom Himmelszelt
hinunter auf die ganze Welt.
unbekannter Verfasser

Ihr Lieben, kommt alle herein, seid mir ganz nah,
denn die schöne Weihnachtszeit ist da.
Diese glücklichen Tage im Leben
kann einem nur die Geborgenheit der Familie geben.
Alle rücken nun näher zusammen
und geben auf den anderen acht.
Endlich sind wir wieder alle vereint.
Die Weihnacht allein hat dieses Wunder vollbracht.
unbekannter Verfasser

Schneeflocken,
Winterwunderwelt, ganz weiß,
Weihnachtsglocken,
Bratäpfel und Kastanien, heiß,
staunend unterm Christbaum stehen –
Weihnachten mit Kinderaugen sehen!
unbekannter Verfasser

Wir feiern mit allen Freunden und Verwandten,
mit Familie, Onkel und Tanten.
Wenn die Kerzen den Raum erstrahlen lassen,
Kinderaugen es nicht können fassen,
dann ist Weihnacht in jedem Raum
und viele Geschenke unter dem Baum.
unbekannter Verfasser

An Weihnachten schneit es – ist doch klar!
Der Weihnachtsmann bringt Geschenke dar.
Ein Tannenbaum wird reich geschmückt,
Plätzchen werden zum Gaumenglück.
Das weiß in Deutschland jedes Kind.
Wie andere Länder wohl so sind?
unbekannter Verfasser

Wenn einer dem anderen Liebe schenkt,
wenn die Not des Unglücklichen gemildert wird,
wenn Herzen zufrieden und glücklich sind,
steigt Gott herab vom Himmel
und bringt das Licht:
dann ist Weihnachten.
Weihnachtslied aus Haiti

Weihnachten! Heute
Kommen unendlich viele Leute
In alle Kirchen auf dieser großen Welt.
Damit es dem lieben Gott und den Menschen gefällt.
unbekannter Verfasser

Besinnliche Weihnachtsgedichte

Überfüllte Weihnachtsmärkte, Last-Minute-Geschenkekauf und viele aufgeregte Familienangehörige am gedeckten Weihnachtstisch – Nicht immer ist die besinnliche Weihnachtszeit so besinnlich und ruhig, aber sie macht Freude und lässt Herzen höher schlagen. Sie selbst können in jedem Fall ein wenig dafür tun, dass etwas mehr Besinnlichkeit in Ihre Stube einkehrt, indem Sie zum Beispiel sehr besinnliche Weihnachtsgedichte verfassen, vortragen und verschenken. Schaffen Sie sich Ihr perfektes Weihnachtsidyll und begeistern Sie Verwandte, Bekannte und Freunde mit eindrucksvollen Versen, welche ein besonderes Augenmerk auf den Sinn des Heiligen Festes setzen. Ob Sie dabei klassische biblische Verse verwenden oder eher moderne Zeilen mit viel Gedankentiefe und Ausdruckscharakter wählen, ist dabei völlig Ihnen überlassen. Denken Sie beim Verfassen Ihrer besinnlichen Zeilen an Ihre Liebsten und steigern Sie so die positive Weihnachtsstimmung. Geben Sie besinnliche Weihnachtsgedichte in einer Ansprache zum Besten oder fügen Sie sie gekonnt in eine stilvolle Weihnachtspost ein. Ihre Worte werden definitiv hervorragend ankommen.

Über Nacht, da hat sich die Welt in einen Traum aus Weiß gehüllt.
Es hat geschneit und das Herz ist mit Freude und mit Anmut erfüllt.
Bald nun ist Weihnacht und der erste Schnee freut nicht nur Kinder sehr.
Vom Himmel tanzen Flocken und es werden immer mehr.
Das Haus und die Straße erstrahlen in festlichem Glanz
und die Kinder sie lachen und stimmen ein in diesen lustigen Tanz.
unbekannter Verfasser

Draußen ist’s nass und kalt, es schneit
das soll uns nicht betrüben,
es ist trotzdem die Weihnachtszeit
die wir doch alle lieben.
Ich schick dir Grüße aus vollem Herzen
und denk an dich, im Schein der Kerzen.
unbekannter Verfasser

Wenn die erste Fröste knistern
in dem Wald bei Bayrisch-Moos,
geht ein Wispern und ein Flüstern
in den Tannenbäumen los-
ein Gekicher und Gesumm ringsherum.
Eine Tanne lernt Gedichte,
eine Lerche hört ihr zu.
Eine dicke, alte Fichte
sagt verdrießlich: Gebt doch Ruh`!
Kerzenlicht und Weihnachtszeit sind noch weit!
Vierundzwanzig lange Tage
wird gekräuselt und gestutzt
und das Wäldchen ohne Frage
wunderschön herausgeputzt.
Wer noch fragt: Wieso? Warum? –
der ist dumm!
Was das Flüstern hier bedeutet,
weiß man selbst im Spatzennest:
Jeder Tannenbaum bereitet
sich nun vor aufs Weihnachtsfest.
Denn ein Weihnachtsbaum zu sein,
das ist fein!
James Krüss

Jedes Mal, wenn sich das Jahr zu Ende neigt
und sich der erste Schnee auf Erden zeigt,
dann wissen wir es ist so weit,
jetzt ist wieder die stillste Zeit.
Weihnacht, das Fest der Liebe,
wenn es nur das ganze Jahr so bliebe.
Ruhe und Frieden erfüllt die Herzen,
wenn brennen am Baum die Kerzen.
unbekannter Verfasser

Ein warmer Schimmer von Kerzen,
für immer Wärme im Herzen,
auf der ganzen Welt des Friedens Licht –
so wäre Weihnachten wirklich ein Gedicht!
unbekannter Verfasser

Der Stern
Hätt einer auch fast mehr Verstand
als wie die drei Weisen aus Morgenland

und ließe sich dünken, er wär wohl nie
dem Sternlein nachgereist wie sie;

dennoch, wenn nun das Weihnachtsfest
seine Lichtlein wonniglich scheinen läßt,

fällt auch auf sein verständig Gesicht,
er mag es merken oder nicht,

ein freundlicher Strahl,
des Wundersternes von dazumal.
Wilhelm Busch

Die Welt versinkt im Lichterglanz.
Man denkt gar hoch von dem Firlefanz.
Doch vor dem Spiegel insgeheim
fühlt man sich schrecklich allein.
Nimm Dir Dein Herz,
besieg den Schmerz,
gar irgendwo auf dieser Welt,
lebt Dein eigener Held.
unbekannter Verfasser

Freut Euch nun, ihr lieben Leute
denn das Christkind, das kommt heute!
Und es bringt mit schnellem Schritt
sicher viel Geschenke mit!
Doch denkt nicht nur an den Wert
den das Weihnachtsfest beschert.
Denn einst war, habt ihr’s vernommen?
Jesus Christ zur Welt gekommen!
unbekannter Verfasser

Liebeläutend Licht durch Kerzenhelle,
mild wie Wälderduft die Weihnachtszeit,
und ein schlichtes Glück streut auf die Schwelle,
schöne Blumen der Vergangenheit.
Joachim Ringelnatz

Auf allen bunten Weihnachtskarten
sind gute Wünsche zu erwarten,
Gesundheit, Liebe und Gottes Segen
wünscht Dir jeder auf Deinen Wegen –
und doch wünscht oft aus dieser Freundesschar
keiner Dich zu sehen unterm Jahr!
Viele Weihnachtswünsche schreibst auch Du –
und hast dann doch indessen –
das Glück der Freunde, das Du wünscht dazu,
oft nach Neujahr schon bald vergessen!
unbekannter Verfasser

Die Kinder drücken sich die Nasen platt,
weil es heute endlich zum ersten Mal geschneit hat.
Jetzt werden die Schlitten ausgepackt
und das Eis unter den Füßen, es knackt.
Schon wird die erste Schneeballschlacht gemacht
und der Schneemann mit seiner Kohlennase lacht.
Ganz festlich schmückt sich Haus und Garten
und man sieht die Kleinen auf das Christkind warten.
Durch das lustige Treiben der Flocken bahnen wir uns den Weg
und zugefroren ist der See und beinahe verschwunden der Steg.
Der Schnee hüllt uns in eine Wattewolke ein
und lädt uns ein, wieder Kinder zu sein.
unbekannter Verfasser

Bäume leuchtend, Bäume blendend,
Überall das Süße spendend.
In dem Glanze sich bewegend,
Alt und junges Herz erregend –
Solch ein Fest ist uns bescheret.
Mancher Gaben Schmuck verehret;
Staunend schaun wir auf und nieder,
Hin und her und immer wieder.

Aber, Fürst, wenn dir’s begegnet
Und ein Abend so dich segnet,
Dass als Lichter, dass als Flammen
Vor dir glänzten all zusammen.
Alles, was du ausgerichtet,
Alle, die sich dir verpflichtet:
Mit erhöhten Geistesblicken
Fühltest herrliches Entzücken.
Johann Wolfgang von Goethe

Verschneit sind Tannen und Gedanken,
die sich ums Weihnachtsfeste ranken.
Vereist ist manches Missgeschick,
auf das ich heut’ besinnlich blick’.
Und jedes Jahr zu dieser Zeit
erfüllt mich Dank und Seligkeit.
Es tönt von fern: “Hallelujah!”
Das Weihnachtsfest ist wieder da…
unbekannter Verfasser

Gedichte zu Weihnachten

Was ist Weihnachten ohne Gedichte? Wahrscheinlich ein Osterfest ohne Eier. Gedichte zu Weihnachten gehören zur schönsten Zeit des Jahres einfach dazu, sie machen Freude und werten die positive Weihnachtsstimmung weiter auf. Überall werden Weihnachtsgedichte zum Besten gegeben, in der Kirche, auf der Weihnachtsfeier oder in der Schule. Warum kommen Gedichte zu Weihnachten so gut an? Ganz einfach – weil sie schön klingen und Herzen berühren. Themen, wie Nächstenliebe, Familienzusammengehörigkeit, Frieden und Hilfsbereitschaft kommen in Weihnachtsgedichten deutlich auf den Punkt, was bei vielen Menschen große Gefühle und Emotionen weckt. Ganz egal, ob es sich dabei um sehr alte klassische Gedichte handelt oder um moderne Verse – zu Weihnachten verschenkt man gerne liebe Worte an die Liebsten, um seine tiefe Verbundenheit, seine Liebe und Dankbarkeit zu übermitteln. Oft ist ein schönes Weihnachtsgedicht auch ein wundervolles Beiwerk zu herzlichen Wünschen, die man zum Beispiel in Weihnachtskarten oder auch persönlich übermittelt. Vielleicht finden Sie etwas weiter unten ein paar inspirierende Beispiele für Ihr individuelles Weihnachtsgedicht.

Was Weihnachten ist, haben wir fast vergessen
Weihnachten ist mehr als ein festliches Essen.
Weihnachten ist mehr als Lärmen und Kaufen,
durch neonbeleuchtete Straßen laufen.
Weihnachten ist: Zeit für die Kinder haben,
und auch für Fremde mal kleine Gaben.
Weihnachten ist mehr als Geschenke schenken.
Weihnachten ist: Mit dem Herzen denken.
Und alte Lieder beim Kerzenschein –
so soll Weihnachten sein!
unbekannter Verfasser

Viele Lichter kleiner Kerzen
strahlen hell in unseren Herzen,
verströmen warme wohlige Luft
und wir riechen diesen Duft,
denn es nur im Winter gibt,
denn jedes Kind so innig liebt:
Er riecht nach Geborgenheit,
nach Liebe und nach Innigkeit,
ein Duft, der alle glücklich macht:
es ist der Duft der Weihnacht.
unbekannter Verfasser

Bist das ganze Jahr gehetzt
Durch die Arbeit, durch das Leben
Jetzt wird sich erst mal hingesetzt
Darfst dir zur Weihnacht Ruhe geben.
Zündest dir ein Kerzlein an
Schauest in die warme Flamme
Oder steckst in Fülle an
Alle Lichter an der Tanne.
Lässt die Stille in dich ein
Die dir will dein Herz erquicken
Durch Bethlehems Sternenschein
Dir die Friedensbotschaft schicken.
unbekannter Verfasser

Die Fenster weihnachtlich geschmückt,
überall leuchtet es besinnlich im Haus.
Jedes Kinderherz sich erfreut,
denn der Weihnachtsmann kommt heut.

Geschenke gibt es für groß und klein,
und leise schwingt der Glockenklang.
Der Weihnachtsmann stapft durch die Nacht
bestimmt hat er auch an Dich gedacht.
unbekannter Verfasser

Der Pfefferkuchenmann
Er ist nicht mal aus Afrika
und doch so braungebrannt.
Wo kommt er her? Ich dacht mir’s ja:’
aus Pfefferkuchenland!
Hat Augen von Korinthen
und Mandeln drum und dran.

Wie schön ihn alle finden –
den Pfefferkuchenmann!

Er freut sich auf den Weihnachtsbaum,
da möcht er drunterstehn.
Den Lichterglanz – er glaubt es kaum -,
den will er sich besehn,
mit Augen von Korithen
und Mandeln drum und dran.

Wie herrlich wird er’s finden –
der Pfefferkuchenmann!

Wär ich nur nicht solch Leckerschnut
und könnte widerstehn,
dann wär ja alles schön und gut,
wär alles gut und schön.
Wie wohl Korinthen schmecken?
Sind Mandeln ein Genuss?
Ich will ganz schnell mal lecken
am süßen Zuckerguss.

Und steht der Baum im Kerzenlicht,
und ist es dann soweit –
da fehlt doch wer, der sieht das nicht,
nun tut’s mir selber leid.
Vernascht sind die Korinthen, die Mandeln drum und dran…

Er ist nicht mehr zu finden –
der Pfefferkuchenmann.
unbekannter Verfasser

Weihnacht in Familie, dass ist das schönste Fest.
Man ist zusammen und hat sich viel zu erzählen.
Die Familie ist das Schönste und wie in einem warmen Nest
fühlt man sich umsorgt und würde keinen anderen Ort auserwählen.
Weihnacht in Familie, jeder freut sich auf Zuhause.
Endlich sind alle mal wieder vereint, ob Groß oder Klein.
Der Weihnachtsmann verteilt Geschenke und lässt dabei keinen aus.
Das Schönste im Jahr kann nur Weihnachten mit der Familie sein.
unbekannter Verfasser

Was wäre die Weihnacht ohne den Schnee vor der Tür.
Er verzaubert die Welt und weckt die Sehnsucht in Dir.
Es beginnt eine Zeit tiefen Friedens und die Liebe erwacht.
Noch vor der Heiligen Nacht hat es geschneit über Nacht.
Nun sind wir im Herzen alle wieder ein Kind
und freuen uns, dass wir alle unterm Christbaum beisammen sind.
unbekannter Verfasser

Es war einmal ein Tännelein
mit braunen Kuchenherzlein
und Glitzergold und Äpflein fein
und vielen bunten Kerzlein:
das war am Weihnachtsfest so grün
als fing es eben an zu blühn.

Doch nach nicht gar zu langer Zeit,
da stands im Garten unten
und seine ganze Herrlichkeit
war, ach, dahingeschwunden.

Die grünen Nadeln war´n verdorrt
die Herzlein und die Kerzen fort.
Bis eines Tags der Gärtner kam
den fror zu Haus im Dunkeln,

und es in seinen Ofen nahm-
Hei! Tats da sprühn und funkeln!
Und flammte jubelnd himmelwärts
in hundert Flämmlein in Gottes Herz.
Christian Morgenstern

Weihnachten Gedichte

Was gibt es Schöneres, als aufgeregte Kinder, die voller Stolz und Freude zu Weihnachten Gedichte neben dem geschmückten Tannenbaum präsentieren? Wie schön ist es zu sehen, dass die geliebte Oma sogar Tränen der Rührung vergießt, als sie ihr ganz persönliches Weihnachtsgedicht vorgelesen bekommt? In der schönsten Zeit des Jahres sind neben den vielen kleineren und größeren Geschenken vor allem liebe Worte und große Gefühle wichtig. Zu keiner anderen Zeit im Jahr kommen liebevolle Worte so gut an, wie an Weihnachten, wo Frohsinn, Heiterkeit, Freude und Dankbarkeit vorherrschen. Verfassen Sie also ein außergewöhnliches Weihnachtsgedicht für die Familie und Freunde und übermitteln Sie so Ihre Verbundenheit und Liebe. Dabei können Sie ruhig die traditionellen Gedichte aufgreifen und diese in abgewandelter Form zum Besten geben. Oder aber Sie werfen einen Blick auf unsere schönen Vorlagen für Weihnachten-Gedichte, die Ihnen dabei helfen können, ein einzigartiges und ausdrucksstarkes Gedicht zu Weihnachten zu gestalten. Ob kurz oder lang, klassisch oder peppig – verfassen Sie zu Weihnachten Gedichte, die perfekt zum Empfänger und zur Weihnachtsatmosphäre passen.

Wenns draußen fröstelt und friert,
dann sitzt jeder hinter seiner heimischen Tür.
Wenn Du Rudolph hörst in der Ferne,
dann kommt auch bald der Weihnachtsmann.
Er klingelt und klopft an Deine Tür,
lass ihn rein, damit er nicht erfriert.
Darum schnell und lauft ihr Kinderlein
macht auf die Tür und lasst ihn rein.
unbekannter Verfasser

Jedes Jahr, muss man gestehen,
uns die gleichen Fragen quälen
und wir suchen nach Ideen:
welche Geschenke soll’n wir wählen?

Was wollen wir zu Weihnachten
heuer unseren Lieben schenken?
Ein neues Jahr, in dem wir sie lieben und achten
und voll Rücksicht an sie denken!
unbekannter Verfasser

Erwachsene und Kinder, Groß und Klein
erwartungsvoll sitzen unter dem Schein
des Tannenbaums, der hell erleuchtet da steht,
wir beten voller Andacht, bis das Lichtlein ausgeht.
unbekannter Verfasser

Wie wunderbar ist dieser Tag!
Monatelang er in weiter Ferne lag.
Nun ist er da und wir wollen feiern groß,
heute liegt neu geboren Jesus in Marias Schoß.
unbekannter Verfasser

O schöne, herrliche Weihnachtszeit!
Was bringst du Lust und Fröhlichkeit!
Wenn der heilige Christ in jedem Haus
teilt seine lieben Gaben aus.

Und ist das Häuschen noch so klein,
so kommt der heilige Christ hinein,
und alle sind ihm lieb wie die Seinen,
die Armen und Reichen, die Grossen und Kleinen.

Der heilige Christ an alle denkt,
ein jedes wird von ihm beschenkt.
Drum lasst uns freuen und dankbar sein!
Er denkt auch unser, mein und dein!
Heinrich Hoffmann von Fallersleben

Der Baum strahlt hell mit seinen Lichtern,
Freude schaut aus den Gesichtern.
Ich nehme deine warme Hand,
entführ dich in mein Weihnachtsland.
unbekannter Verfasser

Hört Ihr nun die Glocken klingen
und die Engelschöre singen?
Lasst uns auch dem Herrn gedenken
und uns Glück und Frieden schenken.
Denn die Liebe hat viel Macht,
nicht nur zu der heil’gen Nacht!
unbekannter Verfasser

Ihr lieben Leute, Weihnachten ist da!
Tanzt und singt fröhlich ein lautes Halleluja!
Wir sind glücklich, feiern gemeinsam das Fest,
reichen uns liebevoll die Hände im Kreise der Gäst`.
unbekannter Verfasser

Weihnachten ist wunderbar,
welch ein toller Lichterglanz,
Weihnachten ist wie’s immer war,
wir geben uns dem Kinde ganz.
Weihnachten, das ist bald wieder,
dann werden wir uns erfreuen,
alle Menschen singen Lieder
aus den Herzen stets aufs Neue.
unbekannter Verfasser

Es treibt der Wind im Winterwalde
Die Flockenherde wie ein Hirt,

Und manche Tanne ahnt, wie balde
Sie fromm und lichterheilig wird,

Und lauscht hinaus. Den weißen Wegen
Streckt sie die Zweige hin – bereit,

Und wehrt dem Wind und wächst entgegen
Der einen Nacht der Herrlichkeit.
Rainer Maria Rilke

Seht den Stern von Bethlehem!
Habt ihr so was schon geseh’n?
Er strahlt auf die kleine Hütte.
Seht, das Kindlein in der Mitte!
Es liegt in der Mutter Arm.
Diese hält es fest und warm.
Ja – hier ist ein Mensch geboren
den uns Gott hat auserkoren!
unbekannter Verfasser

Zur Weihnachtszeit, in aller Stille,
gedenke ich in aller Fülle,
der Jahre, die vergangen und verloren,
der Gefühle, die verborgen,
unter einer Last von Schnee und Eis,
verloren sind, ganz still und leis.
unbekannter Verfasser

Sankt Nikolaus der war schon da.
Beim Christkind ist auch alles klar.
Die Gaben sind verpackt und schön
für Kinderaugen anzuseh’n.
Wenn endlich Heil’ger Abend ist
man Sorg’ und Kummer schnell vergisst.
Hört Ihr wie schön die Glocke klingt?
Es ist als ob ein Engel singt.
Oh Weihnacht schön und himmelsgleich
machst uns im Herzen alle reich!
unbekannter Verfasser

Weihnachtsgedichte für Kinder

Es sind die Kleinsten, die sich das ganze Jahr über auf das Weihnachtsfest freuen und am liebsten schon Monate vorher den Wunschzettel an den Weihnachtsmann verfassen möchten. Die Kinder sind auch diejenigen, die mit Eifer und Kreativität ihre Gedichte auswendig lernen, um sie dann am Heiligen Abend vor allen Familienangehörigen zum Besten zu geben. Neben langen klassischen Gedichten sollten also außergewöhnliche Weihnachtsgedichte für Kinder her, die dann mit viel Freude und Stolz vorgetragen oder auch schriftlich verfasst werden. Weihnachtsgedichte für Kinder müssen nicht unendlich lang und komplex sein. Sie sollten in kindgerechter und verständlicher Sprache gehalten sein, sodass auch der Inhalt und die Aussage der Verse verstanden werden. Dabei kann ein Gedicht von biblischem Charakter sein, eher modern oder gar lustig gehalten sein. Lassen Sie die Kleinen ruhig selbst entscheiden, wie und was sie gerne am Heiligen Abend der Familie präsentieren möchten und helfen Sie ihnen dabei, die passenden Weihnachtsverse in kindgerechter Form zu finden.

Wann ist wohl Weihnachtszeit?
Wenn es draußen tüchtig schneit,
wenn wir Nüsse knacken,
wenn wir Plätzchen backen,
wenn wir mit der Mutter singen,
wenn alle Glocken klingen,
wenn alle Welt sich freut,
ja dann ist Weihnachtszeit!
unbekannter Verfasser

Advent, Advent,
Ein Lichtlein brennt!
Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier,
Dann steht das Christkind vor der Tür.
unbekannter Verfasser

Weihnachtsmann, oh Weihnachtsmann
wie ich dich gut leiden kann.
Kommst mit Geschenken jedes Jahr,
und bist immer pünktlich da.
Du machst alle Kinder froh,
darum mögen wir dich so.
unbekannter Verfasser

Nun kommt das Christkind aber bald,
wir holen Tannen aus dem Wald,
für einen Kranz so rund und fein,
darauf brennen vier rote Kerzelein.
Heute zünden wir die erste an,
am Sonntag ist die zweite dran,
bei der dritten da leuchtet schon das ganze Gesicht,
weil es überall nach Weihnachten riecht.
Und wenn die vierte angemacht,
dann läuten die Glocken zur heiligen Nacht.
Sie läuten von nah, sie läuten von fern,
freut euch Ihr Menschen, es Weihnachtet sehr.
unbekannter Verfasser

Niklaus, Niklaus, huckepack,
schenk uns was aus deinem Sack!
Schütte deine Sachen aus,
gute Kinder sind im Haus.
unbekannter Verfasser

Knecht Ruprecht
Von draußen, vom Walde komm ich her;
ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!
Überall auf den Tannenspitzen
sah ich goldene Lichtlein blitzen,
und droben aus dem Himmelstor
sah mit großen Augen das Christkind hervor.

Und wie ich strolch’ durch des finstern Tann,
da rief’s mich mit heller Stimme an:
“Knecht Ruprecht”, rief es, “alter Gesell´,
heb deine Beine und spute dich schnell!
Die Kerzen fangen zu brennen an,
das Himmelstor ist aufgetan,
alt und jung sollen nun
von der Jagd des Lebens einmal ruhn,
und morgen flieg ich hinab zur Erden;
denn es soll wieder Weihnachten werden!”

Ich sprach: “Oh lieber Herre Christ,
meine Reise fast zu Ende ist;
ich soll nur noch in diese Stadt,
wo’s eitel gute Kinder hat.”

“Hast denn das Säcklein auch bei dir?”
Ich sprach: “Das Säcklein, das ist hier;
denn Äpfel, Nuß und Mandelkern
essen fromme Kinder gern.”

“Hast denn die Rute auch bei dir?”
Ich sprach: “Die Rute, die ist hier;
doch für die Kinder nur, die schlechten,
die trifft sie auf den Teil den rechten!”

Christkindlein sprach: “So ist es recht;
so geh mit Gott, mein treuer Knecht!”
Von draußen, vom Walde komm ich her;
ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!
Nun sprecht, wie ich’s hier innen find!
sind’s gute Kind, sind’s böse Kind?
Theodor Storm

Alle Kinder warten sehr gespannt
auf den Weihnachtsmann im ganzen Land.
Kinderlachen, Späße machen, Mama drücken…
Weihnachten ist eine Pracht,
die allen Kindern Freude macht.
unbekannter Verfasser

A, a, a, der Winter der ist da.
Herbst und Sommer sind vergangen,
Winter, der hat angefangen,
A, a, a, der Winter der ist da.
E, e, e, nun gibt es Eis und Schnee.
Blumen blüh´n an Fensterscheiben,
sind sonst nirgends aufzutreiben,
E, e, e, nun gibt es Eis und Schnee.

I, i, i, vergiss des Armen nie.
Hat oft nichts, sich zuzudecken,
Wenn nun Frost und Kält´ ihn schrecken.
I, i, i, vergiss des Armen nie.

O, o, o, wie sind wir alle froh
wenn der Niklaus wird was bringen
und vom Tannenbaum wir singen
O, o, o, wie sind wir Kinder froh.

U, u, u, die Teiche frieren zu
hei, nun geht es wie der Wind
übers blanke Eis geschwind
U, u, u, die Teiche frieren zu.
August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

Bald ist Weihnacht, wie freu’ ich mich drauf,
Da putzt uns die Mutter ein Bäumlein schön auf.
Es glänzen die Äpfel, es funkeln die Stern’,
Wie haben wir doch alle das Weihnachtsfest gern.
unbekannter Verfasser

Laut bellt es an der Wohnungstür,
ja, der Weihnachtsmann ist hier.
Bringt uns Geschenke,
oh Weihnachtsmann, wie gern ich an dich denke.
unbekannter Verfasser

Lieber guter Weihnachtsmann,
Schau mich nicht so böse an.
Stecke deine Rute ein,
Ich will auch immer artig sein.
unbekannter Verfasser

Advent das ist die stille Zeit,
Die Tage schnell verrinnen.
Das Fest der Liebe ist nicht weit,
Fangt an euch zu besinnen!
Es gab wohl manchmal Zank und Streit
Ihr habt euch nicht vertragen.
Vergesst das Jetzt und seid bereit,
Euch wieder zu vertragen.
Denn denk nicht nur ans eigene Glück,
Du solltest danach streben.
Und anderen Menschen auch ein Stück
Von deiner Liebe geben.
Der eine wünscht sich Ruhm und Geld,
Die Wünsche sind verschieden.
Ich wünsche für die ganze Welt
Nur Einigkeit und Frieden.
unbekannter Verfasser

Weihnachtsmann, oh Weihnachtsmann,
wie ich dich gut leiden kann.
Kommst mit Geschenken jedes Jahr
und bist immer pünktlich da.
Du machst alle Kinder froh,
darum lieben wir dich so.
unbekannter Verfasser

Lieber, guter Weihnachtsmann,
zieh die langen Stiefel an,
kämme deinen weißen Bart,
mach’ dich auf die Weihnachtsfahrt.

Komm’ doch auch in unser Haus,
packe die Geschenke aus.
Ach, erst das Sprüchlein wolltest du?
Ja, ich kann es, hör mal zu:

Lieber, guter Weihnachtsmann,
guck mich nicht so böse an.
Stecke deine Rute ein,
will auch immer artig sein!
unbekannter Verfasser

Lieber, guter Weihnachtsmann,
Schenk mir einen Schokoladenmann.
Nicht so groß und nicht so klein,
Aber niedlich soll er sein.
unbekannter Verfasser

Das einst ein Kind auf Erden war,
Christkindlein kommt noch jedes Jahr;
kommet vom hohen Sternenzelt,
freut und beglückt alle Welt!
Mit Kindern feiert’s froh den Tag,
wo Christkind in der Krippe lag;
den Christbaum zündet’s überall,
weckt Orgelklang und Glockenschall.
Christkindlein kommt zu arm und reich,
die Guten sind ihm alle gleich.
Danket ihm denn und grüßt es fein,
auch euch beglückte Christkindlein!
Peter Cornelius

Kinder kommt und ratet,
was im Ofen bratet!
Hört wie’s knallt und zischt,
bald wird er aufgetischt,
der Zipfel, der Zapfel,
der Kipfel, der Kapfel,
der gelbrote Apfel.

Kinder lauft schneller,
holt einen Teller,
holt eine Gabel,
sperrt auf den Schnabel,
für den Zipfel, den Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel,
den goldbraunen Apfel.

Sie pusten und prusten,
sie gucken und schlucken,
sie schnalzen und schmecken,
sie lecken und schlecken
den Zipfel, den Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel,
den knusprigen Apfel.
unbekannter Verfasser

Weihnachten im Zoo,
gibt es für die Tiere sowieso.
Auch zu dir, mein liebes Kind,
kommt der Weihnachtsmann geschwind.
unbekannter Verfasser

In der schönen Weihnachtszeit,
hört man es singen weit und breit.
Fröhlich schallts durch jedes Haus,
morgen kommt der Nikolaus.
unbekannter Verfasser

Familie Igel hält jetzt Winterschlaf,
wir Menschen sind darauf nicht scharf.
Würden sonst den Weihnachtsmann verpassen,
könnten nicht so viele Kekse naschen.
unbekannter Verfasser

Weihnachtsgedichte für Karten

Wer das Weihnachtsfest liebt und es traditionell feiert, der kommt ums Kartenschreiben nicht herum. In der besinnlichsten Zeit des Jahres möchte man geliebten Menschen gerne wunderschöne Grüße und Wünsche übermitteln und so die große Freude und Aufregung zur Weihnachtszeit teilen. Gut gelingt dies mit schönen Weihnachtsgedichten für Karten. Ein stilvolles und zugleich gefühlvolles Gedicht rundet liebe Weihnachtsgrüße und Weihnachtswünsche hervorragend ab und wertet eine Weihnachtskarte ideal auf. Dabei kann ein schönes Weihnachtsgedicht als einleitendes Element einer Karte verwendet, aber auch in kurzer und prägnanter Form mittig eingefügt werden. Schön ist es, wenn Weihnachtsgedichte für Karten in gewissem Maße durch Persönlichkeit und Originalität bestechen, das heißt, wenn diese auf den Empfänger zugeschnitten sind. So können Sie zum Beispiel ein paar amüsante Verse für den humorvollen Vater verfassen oder auch ganz innige Zeilen für die Ehefrau in Ihre stilvolle Karte integrieren. Zeigen Sie mit Ihren Worten einfach, dass Sie an Ihre Liebsten denken und teilen Sie die Freude und Besinnlichkeit des Weihnachtsfestes.

Wenn es kälter wird und schneit,
dann ist das Christkind nicht mehr weit –
doch trotz des Klangs der Weihnachtsglocken –
es fallen keine weißen Flocken!
Und wenn das Christkind, weil von Schnee es träumt,
den Weihnachtsabend dann versäumt?
Darum wir bitten: “Mach uns froh,
lieber Petrus, let it snow!“
unbekannter Verfasser

Weihnachtsgeschenke gab es immer,
für die Menschen hier auf Erden –
warum musste aus ruhigem Frieden im Kerzenschimmer
eine Menge teurer, bunter Päckchen werden?
unbekannter Verfasser

Im Winter, wenn es leise schneit,
da haltet euer Herz bereit:
Die Ankunft des Kindes ist so nah,
bald ist sein goldenes Lächeln da,
bringt Frieden und Freude in jedes Haus
und löscht die dunklen Stunden aus.
Die Weihnacht wartet auf uns alle
mit zartem feinen Glockenschalle,
so haltet im Winter, wenn es leise schneit
für Weihnachten euer Herz bereit.
unbekannter Verfasser

Das Christkind fühlt sich ungeliebt
seit es für Geschenke das Internet gibt.
Christkind? zum Schenken braucht man keins,
heut heißt es drei, zwei, eins und meins!
Und doch lieben wir das Christkind hier im Land –
es berechnet nichts für den Versand!
unbekannter Verfasser

Bäume leuchtend, Bäume blendend,
Überall das Süße spendend,
In dem Glanze sich bewegend,
Alt und junges Herz erregend –
Solch ein Fest ist uns bescheret,
Mancher Gaben Schmuck verehret;
Staunend schaun wir auf und nieder,
Hin und her und immer wieder.
Johann Wolfgang von Goethe

Gesegnet sei die heilige Nacht,
die uns das Licht der Welt gebracht! –

Wohl unterm lieben Himmelszelt
die Hirten lagen auf dem Feld.

Ein Engel Gottes, licht und klar,
mit seinem Gruß tritt auf sie dar.

Vor Angst sie decken ihr Angesicht,
da spricht der Engel: “Fürcht’ euch nicht!”

“Ich verkünd euch große Freud:
Der Heiland ist geboren heut.”

Da gehn die Hirten hin in Eil,
zu schaun mit Augen das ewig Heil;

zu singen dem süßen Gast Willkomm,
zu bringen ihm ein Lämmlein fromm. –

Bald kommen auch gezogen fern
die heilgen drei König’ mit ihrem Stern.

Sie knieen vor dem Kindlein hold,
schenken ihm Myrrhen, Weihrauch, Gold.

Vom Himmel hoch der Engel Heer
frohlocket: “Gott in der Höh sei Ehr!”
Eduard Mörike

Die Blumen sind verblüht im Tal, die Vöglein heimgezogen;
Der Himmel schwebt so grau und fahl, es brausen kalte Wogen.
Und doch nicht Leid im Herzen brennt: Es ist Advent!
Es zieht ein Hoffen durch die Welt, ein starkes, frohes Hoffen;
das schließet auf der Armen Zelt und macht Paläste offen;
das kleinste Kind die Ursach kennt: Es ist Advent!
Advent, Advent, du Lerchensang von Weihnachts Frühlingstunde!
Advent, Advent, du Glockenklang vom neuen Gnadenbunde!
Du Morgenstrahl von Gott gesendt! Es ist Advent!
Friedrich Wilhelm Kritzinger

Noch ist Herbst nicht ganz entflohn,
Aber als Knecht Ruprecht schon
Kommt der Winter hergeschritten,
Und alsbald aus Schnees Mitten

Klingt des Schlittenglöckleins Ton.
Und was jüngst noch, fern und nah,
Bunt auf uns herniedersah,
Weiß sind Türme, Dächer, Zweige,

Und das Jahr geht auf die Neige,
Und das schönste Fest ist da.
Tag du der Geburt des Herrn,

Heute bist du uns noch fern,
Aber Tannen, Engel, Fahnen
Lassen uns den Tag schon ahnen,
Und wir sehen schon den Stern.
Theodor Fontane

Wenn Engelsstimmen Chöre singen,
wenn alle Glocken lauthals klingen,
dann stimmt in den Gesang mit ein:
Weihnachten soll heute sein.
unbekannter Verfasser

Tief verschneit liegt Feld und Wald.
Heil’ge Weihnacht kommt nun bald!
Kerzenduft und Weihnachtsbaum:
Diese Zeit ist wie ein Traum!
Gott hat uns dies Fest geschenkt
weil er sehr oft an uns denkt.
unbekannter Verfasser

Die Liebe ist eingezogen
in einen armen, alten Stall,
sie hat die Herzen bewogen
zu Menschlichkeit im Erdental.
Die Liebe ist eingezogen
und sie soll für immer bleiben,
nichts wird mit ihr aufgewogen
und nichts kann sie vertreiben.
unbekannter Verfasser

Hand schmiegt sich an Hand in engem Kreise,
Und das alte Lied von Gott und Christ
bebt durch Seelen und verkündet leise,
dass die kleinste Welt die größte ist.
Joachim Ringelnatz

Weihnachten – die schönste Zeit,
wo im Schimmer vieler Kerzen
wir vergessen sollen Stress und Streit –
dann zieht Friede ein in unsre Herzen!
unbekannter Verfasser

Wenn alles wird still,
niemand mehr auf die Straße will.
Wenn es warm ist im Herzen und im Raum,
wenn geschmückt wird der Baum.
Dann wissen alle, es ist wieder so weit,
Weihnacht heißt die stille Zeit.
Andächtig stehen alle im Zimmer
und singen „Stille Nacht“, wie immer.
unbekannter Verfasser

Wissenswertes und Informationen zum Thema Weihnachtsgedichte

Damals waren es die Heiligen Drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar, die das frisch geborenen Christuskind reich beschenkten und mit liebevollen Worten in der Welt willkommen hießen. Heute feiern wir fast überall auf der Welt das Weihnachtsfest, an dem man viel Zeit mit der Familie und Freunden verbringt. In Europa gibt es verschiedene Bräuche und Traditionen, denen große Familien in der Weihnachtszeit nachgehen, darunter auch das Aufsagen und Verschenken von Weihnachtsgedichten. So geht man im skandinavischen Raum zum Beispiel singend durch die Nachbarschaft und holt Familien mit einem schönen Weihnachtsgedicht aus dem Haus. In England wird gemeinsam am Tisch gebetet und anschließend werden im Wechsel klassische Verse verlesen. In Deutschland üben die Kinder fleißig Ihre Gedichte, die sie dem Weihnachtsmann dann höchstpersönlich aufsagen, um anschließend bejubelt und beschenkt zu werden. Gedichte spielen in der schönsten Zeit des Jahres also eine große Rolle und gehören zum Weihnachtsfest einfach dazu.

• Weihnachtsgedichte für Kinder, Eltern und Großeltern

Gerade die Kleinen haben großen Spaß dabei, sich Gedichte auszudenken oder auswendig zu lernen. Dabei wird häufig auf klassische Verse gesetzt, aber auch moderne Gedichte sind mittlerweile sehr beliebt. Ob sie nun dem Weihnachtsmann vorgetragen oder unter dem bunten Tannenbaum der Familie präsentiert werden – Kinder sollten in jedem Fall begreifen, worum es in dem Gedicht eigentlich geht. Da haben es gerade alte Klassiker schwer, die oft in altdeutscher Sprache verfasst und für Kinder nur schwer verständlich sind. Es ist also oft besser, kindgerechte und zeitgemäße Verse zu Weihnachten zu verwenden, welche von den Kleinsten mit Freude und Stolz zum Besten gegeben werden können.

Auch Erwachsene lieben Weihnachtsgedichte, und das nicht nur, weil sie von den lieben Kindern vorgetragen wurden. Ein Gedicht ist oftmals ein wunderschönes Geschenk und ein eindrucksvoller Gruß, den man geliebten Menschen hinterlassen kann. Warum also nicht der Oma oder dem Vater ein tolles und gefühlvolles Gedicht verfassen und so bleibenden Eindruck hinterlassen. Ob in einer Karte, mündlich oder auch als Extra eines hübschen Geschenkes – ein Weihnachtsgedicht hebt die positive Stimmung noch weiter an und erwärmt Herzen.

• Weihnachtsgedichte für Kollegen und den Chef

Natürlich möchte man auch den Kollegen, Mitarbeitern, Geschäftspartnern und dem Chef einen schönen Weihnachtsgruß hinterlassen und so seine Loyalität zeigen. Auch wenn man nicht viel miteinander zu tun hat, so schickt es sich doch, gerade an Weihnachten eine kleine besinnliche Botschaft zu übermitteln. Am besten eignet sich hier eine liebe Weihnachtskarte, in der man prägnant seine Wünsche zum Fest ausdrückt. Ein stilvolles Gedicht könnte diese Weihnachtswünsche bzw. Weihnachtsgrüße wunderbar einleiten oder abrunden. Verpassen Sie Ihren herzlichen Wünschen also noch ein wenig mehr weihnachtlichen Touch, indem Sie ein schönes Gedicht einfügen.

Warum werden an Weihnachten Gedichte verfasst und vorgetragen?

Gerade zur Weihnachtszeit holen Menschen die alten Gedichtebücher heraus und beginnen damit, passende Zeilen für das große christliche Fest zu finden. Warum wird gerade an Weihnachten so viel Wert auf Gedichte gelegt? Ganz einfach, weil es eine Zeit der Besinnlichkeit und der Gedankentiefe ist. Gedichte klingen meist besonders sanft und übermitteln eine tiefe Botschaft, über die man nachdenkt und die Herzen berührt. Ältere Verse haben meist einen sehr christlichen Hintergrund, während modernere Gedichte viele Themen der Gegenwart aufgreifen. Es geht dabei aber natürlich immer um das besinnliche Weihnachtsfest. Es gibt Gedichte, die bereits im 18. Jahrhundert entstanden und für junge Menschen oft schwer zu verstehen sind. Diese uralten Stücke sind jedoch ein wertvolles Kulturgut und gehören für viele Menschen einfach zum Weihnachtsfest dazu.

Schon das Gedichte-Schreiben und -Lernen verbindet Menschen miteinander. Kindern kann vieles über das christliche Fest, über Nächstenliebe und Besinnlichkeit nahegelegt werden, während wir Erwachsenen Gedichte verfassen, um zum Beispiel liebe Grüße zu Weihnachten an Verwandte und Freunde aufzuwerten. Gerade in dieser Zeit sollte das materielle Denken nicht die ideellen Werte dominieren.

Ein Weihnachtsgedicht gekonnt und gelungen zum Ausdruck bringen…

• …in einer mündlichen Ansprache und Weihnachtsrede

Nicht jeder ist ein Freund langer Reden und möchte an der gedeckten Weihnachtstafel mit einer endlos langen Ansprache die Gäste „langweilen“. Wer, passend zum Anlass, ein schönes Gedicht zum Besten geben möchte, der sollte dies gekonnt verpacken und im richtigen Moment auf den Punkt bringen. Meist gehen lange Reden im ganzen Weihnachtstrubel unter oder werden nur teilweise vernommen, weshalb es wichtig ist, das Wesentliche schnell und mit guter Betonung rüberzubringen. Schaffen Sie mit Ihren Zeilen ein perfektes Weihnachtsidyll und begeistern Sie die Gäste mit Ihren schönen und sinnhaften Worten zum Fest.

• …in einer Grußkarte bzw. Weihnachtskarte

Während die Kinder eifrig ihre Gedichte üben, können Sie sich in aller Ruhe ans Kartenschreiben machen. Wahrscheinlich möchten Sie sehr vielen Menschen ein frohes Weihnachtsfest wünschen und zeigen, wie sehr Sie an sie denken. Dann tun Sie dies mit einem außergewöhnlichen Gedicht, welches Sie schnell und einfach in Ihre Weihnachtskarte einfügen können. Setzen Sie nicht auf vorgefertigte Weihnachtskarten aus dem Laden, sondern verfassen Sie ein einzigartiges und ganz persönliches Weihnachtsgedicht für Ihre Liebsten. Dabei können Sie selbst entscheiden, ob es ein eher humorvolles Gedicht sein soll oder Sie lieber mit ganz gefühlvollen Versen punkten möchten. Auch bei der Thematik des Gedichtes haben Verfasser meist große Auswahl, denn jedes Weihnachtsgedicht behandelt ein anderes Kernthema rund um das Heilige Fest.

• …mittels WhatsApp, SMS und Facebook Frohe Weihnachten wünschen

Wir leben in einem sehr modernen technischen Zeitalter, in dem Freunde sich auf Facebook ein paar liebe Worte hinterlassen oder sich auf WhatsApp für das nächste Date verabreden. So setzen viele junge Menschen auch in Sachen Weihnachtsgrüße auf elektronische Nachrichtendienste, um ihre von Herzen kommenden Wünsche für das Heilige Fest auszusprechen. Dabei wird ein schönes und tiefgreifendes Gedicht nicht einfach nur abgetippt und versendet, sondern mit viel Drumherum aufgepeppt. Ein klassisches Weihnachtsgedicht kombiniert mit modernen Emoticons und Fotos, vielleicht sogar besinnlicher Musik im Hintergrund – Bringen Sie Ihr originelles Weihnachtsgedicht per WhatsApp, Facebook, Twitter oder MMS perfekt zum Ausdruck und machen Sie dem Empfänger eine riesengroße Freude. Vergessen Sie dabei nie ganz persönliche Zeilen hinzuzufügen, um das Gedicht noch einzigartiger und origineller wirken zu lassen.